Gallihalle

Die Errichtung der Galli-Werkhalle stellt einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Galli-Zunft dar und ist eine zusätzliche Investition für das Krienser Brauchtum. Die beiden Archivare (Fasivar und Samivar) hatten die gleichen Probleme, nämlich Platzmangel für ihre Samichlaus-Utensilien und den Fasnachtswagenaufbau. 

Im Jahre 1996 war der Zunftrat auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine Halle und die Zunft erhielt zum 75-Jahr Jubiläum von der Gemeinde Land im Baurechtsvertrag bei Ober-Mettlen mit einem Zins, welcher alljährlich anlässlich der Gäldseckelwösch am Aschermittwoch einem Gemeinderat übergeben wird. Unverzüglich wurde unter der Leitung von Zunftmeister Hans-Rudolf Hasler und Projektleiter Alt-Gallivater Hanspeter Theiler mit der Planung für die Halle bei Mettlen unmittelbar hinter den Kleinfeld-Sportanlagen begonnen.

Nach nur 6-monatiger Bauzeit mit grossem Fest 1998 eingeweiht

 

Dank Sponsoren, vielen Eigenleistungen, vielen „quittierten“ Rechnungen von Gewerblern und Handwerkern, dem Hallenbatzen eines jeden Zünftlers sowie mit Darlehen konnte die Finanzierung von knapp einer Million sichergestellt werden. Nach einem ausserordentlichen Zunftbot erfolgte am 27. Mai 1998 der Spatenstich und nach nur 6-monatiger Bauzeit konnte die Halle mit einem grossen Fest am 29. November 1998 eingeweiht werden.

Leihgabe „de Geissle-Chlöpfer“ ziert den Eingang

 

Seither ist der Auszug der 13 Samichlausgruppen zu den Familienbesuchen aus der Galli-Halle und für den berühmten Fasnachtsumzug können Kollektivvereine die Halle für den gemeinsamen Wagenbau nutzen. Die von der Gemeinde als Leihgabe am Einweihungsfest zur Verfügung gestellte Bronzefigur von Raffaele Raffaelli „ de Geissle-Chlöpfer“ (stand früher beim Kirchbühlschulhaus) ziert nun den Eingang der Galli-Halle. Aus Platzmangel musste die Halle bereits 2006 mit einem Anbau Richtung Osten erweitert werden.